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1. Langenthaler Hockey Trophy
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Das Turnier
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Die Verantwortlichen des SC Langenthal organisierten 2006 zum ersten Mal die Hockey Trophy. Sechs Mannschaften wurden dazu eingeladen. Gespielt wurde in zwei Gruppen nach Stärkeklasse. Mit dem HC Lugano, SC Bern und HK Dynamax Nitra kamen Top-Teams nach Langenthal. Die zweite Gruppe umfasste den EHC Biel/Bienne, Gastgeber SC Langenthal und unserem HC Dukla Jihlava.
Es ist uns vom Schweizer FanClub also gelungen, die Mannschaft nach 10 Jahren wieder in die Schweiz zu bringen. Ein Danke schön an Herrn Heinz Schlatter, Geschäftsführer SC Langenthal, und an Daniel Villard, Geschäftsführer EHC Biel/Bienne, welche die zwei Spiele ermöglichten.
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HC Dukla Jihlava trifft in Studen/BE ein
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Gegen 20 Uhr trifft der HC Dukla Jihlava endlich im Hotel Florida ein. 14 Stunden habe die Carfahrt nach Studen gedauert. "Halb so schlimm", winkt Captain Oldrich Bakus ab. "Wir sind uns solche Reisen gewöhnt." Gegen den EHC Biel werde seine Mannschaft ausgeruht ans Werk gehen und versuchen, ein positives Resultat zu erzielen. Insgesamt 29 Personen zählt die tschechische Eishockey-Delegation, die sogleich ihre Hotelzimmer bezieht. "Ich kannte die Schweiz bisher nur von der Vorbeifahrt, als wir einmal in Frankreich gespielt haben", erzählt Bakus. Die Umgebung gefalle ihm, die Hotelanlage sei gepflegt und sehr sauber.
Bis am Samstag bleiben die Gäste in der Schweiz und testen heute an der Langenthaler Hockey-Trophy gegen Biel und morgen gegen Langenthal ihre Meisterschaftsform. "Wir werden die Spiele nutzen, um weit weg von neugierigen Blicken unserer tschechischen Meisterschaftsgegner unser Powerplay zu üben", verrät Jihlavas Trainer Milan Chalupa, der als Verteidiger 1976 in Katowice und 1977 in Wien zwei Mal mit der Tschechoslowakei Weltmeister wurde. Von solchen Höhenflügen kann seine jetzige Mannschaft nur träumen. Nach dem Aufstieg 2004 musste sie nur ein Jahr später wieder zurück in die zweite tschechische Spielklasse, wo im Frühjahr Rang 3 herausschaute. "Wir mussten zahlreiche Abgänge mit jungen Spielern kompensieren und werden nun versuchen, die nötige Stabilität zu finden."
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Am Spengler Cup eine Macht
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Dukla Jihlavas glorreiche Vergangenheit liegt länger zurück. Ein dutzend Mal wurde der 1956 als Armeesportklub gegründete Eishockeyverein Landesmeister und begeisterte auch die Zuschauer am Spengler-Cup in Davos, wo er fünf Mal gewann. "Als ich zwölf Jahre alt war, verfolgte ich am Fernsehen mit, wie Dukla Davos mit 12:3 deklassierte", erinnert sich der Orpunder Christoph Habegger, Gründungsmitglied des Schweizerischen Fanklub Dukla Jihlava und Begleiter der Mannschaft bei ihrem jetzigen Besuch in der Schweiz. Nach dem politischen Umbruch zog sich die Armee zurück und drehte den Geldhahn zu. Die sportliche Talfahrt begann.
"Dukla Jihlava und der EHC Biel haben viele Gemeinsamkeiten", bemerkt Habegger. Beide dominierten zum Beispiel einst ihre Ligen und seien jetzt nur noch zweitklassig, spielten in renovationsbedürftigen Stadien vor ähnlich vielen Zuschauern, seien finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet, stammten aus Städten mit rund 50 000 Einwohnern und würden die Klubfarben Rot und Gelb tragen. Auch das letzte Duell, 1989 in Biel, ging 4:4 unentschieden aus. Heute wird es mit Sicherheit einen Sieger geben, spätestens nach einem eventuellen Penaltyschiessen.
Quelle: Francisco Rodríguez, Bieler Tagblatt Bild: Patrick Weyeneth
Kader HC Dukla Jihlava für die Hockey Trophy:
Torhüter: ŘEHOŘ Milan, KOTLÍK Petr
Verteidiger: DOBROVOLNÝ Jiří, ŠMARDA Jan, LUKAČOVIČ Adam, CHVÁTAL Marek, DUBEN Přemysl, PLCH Petr, ZIGMUND Petr, DRGOŇ Adam
Stürmer: BAKUS Oldřich, ČACHOTSKÝ Tomáš, RYTNAUER Ladislav, FIEDLER Jonáš, LAZORIŠÁK Ota, HRBATÝ Jan, HAVEL Marián, DUŠÁTKO Jan, VLK Petr, POLÁK Ondřej, REZEK Jan, TKÁČ Marek, HORSKÝ Marek
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EHC Biel/Bienne - HC Dukla Jihlava 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)
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Tore: 14. Tremblay (Grogg, Dietrich), 19. Tschantré (Reber, Pasche), 31. Röthlisberger (Tschantré, Rubin), 32. Gossweil (Zigerli), 34. Peter (Spolidoro, Beccarelli), 37. Rubin, 51. Zigerli (Pasche, Tschantré) – 41. Bakus.
Strafen: Biel 10x2min, Jihlava 17x2 + 1x10min
Biel/Bienne: Caminada - Gossweiler, Werlen, Meyer, Reber, Dällenbach, Thommen, Frutig, Röthlisberger -Tremblay, Dietrich, Grogg - Rubin, Tschantré, Pasche - Beccarelli, Peter, Spolidoro - Küng, Geiser, Denier - Zigerli
Dukla Jihlava: Řehoř - Dobrovolný, Šmarda, Lukačovič, Duben, Drgoň, Plch, Zigmund - Čachotský, Bakus, Rytnauer - Hrbatý, Dušatko, Lazorišák - Fiedler, Horský, Vlk - Polák, Tkáč, Rezek
Dukla ohne Chvátal und Havel
Katastrophaler Start für Dukla an der 1. Hockey Trophy in Langenthal.
Unnötige Ausschlüsse kosteten dem HC Dukla Jihlava zuviel Kraft. Bereits in den ersten 6 Spielminuten sassen 3 Spieler in der Kühlboxe. Die Schiedsrichter pfeifen in der Schweiz strenger und konsequenter als in Tschechien. Dazu kam, dass mit Petr Kaňkovský und Petr Kuchyňa zwei erfahrene Spieler verletzungsbedingt fehlten und nicht ans Turnier reisten.
Ebenso musste auf Verteidiger Marek Chvátal und Stürmer Marián Havel (beide krank im Hotel) verzichtet werden. Die junge Mannschaft war mit dem Bieler Tempo überfordert und lag bereits nach dem 2. Drittel mit 0:6 im Hintertreffen. Torhüter Milan Řehoř hatte die Hände voll zu tun und wurde arg im Stich gelassen. Die Bieler schalteten und walteten nach Belieben. Immerhin gelang Dukla eine Leistungssteigerung im letzten Drittel, welche eine noch deutlichere Niederlage verhinderte. Vielleicht waren die Spuren der langen Reise (14 Stunden am Vortag) noch nicht ganz weggewischt. Nach dem Spiel äusserten sich diverse Spieler auch über die grössere Eisfläche (Dukla spielt zu Hause in Jihlava auf dem kleinen Feld) und über die Eishärte. So wurden offensichtlich die Kufen der Schlittschuhe zu scharf geschliffen. Kurz, Jihlava hatte dem EHC Biel/Bienne nicht viel entgegenzusetzen. Nach diesem misslungenen Auftritt wurde den Spielern ins Gewissen geredet und den anschliessend geplanten Ausgang nach Biel gestrichen. Eine Reaktion in der nächsten Partie gegen den SC Langenthal musste kommen. Gratulation dem EHC Biel/Bienne zu einer überzeugender Leistung.
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SC Langenthal - HC Dukla Jihlava 6:5 nP. (0:1, 1:1, 4:3)
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Tore: 26. Lecompte (Larouche), 42. Larouche (Orlandi), 44. Orlandi (Wetzel), 46. Larouche (Weibel, Lecompte), 52. Weibel (Lecompte) - 10. Fiedler (Tkáč), 35. Šmarda (Čachotský), 51. Rytnauer (Plch), 51. Rytnauer (Šmarda, Drgoň), 54. Rytnauer (Bakus, Dobrovolný) Penalties: Bakus 5:6 - Lecompte 6:6 Čachotský trifft den Pfosten - Larouche verfehlt Rytnauer 6:7 - Orlandi 7:7 Lecompte 8:7 - Bakus scheitert Strafen: Langenthal 12x2min.+2x10min. Jihlava 16x2min.+2x10min. (Dobrovolný, Horský)
Langenthal: Eichmann - Bochatay, Weibel, Gurtner, Kradolfer, Kläy, Miner - Käser, Larouche, Lecompte - Wetzel, Schäublin, Bruetsch - Moser, Orlandi, Rezek - Sägesser, Juri
Dukla Jihlava: Řehoř - Dobrovolný, Šmarda, Lukačovič, Duben, Drgoň, Plch, Zigmund - Čachotský, Bakus, Rytnauer - Hrbatý, Dušátko, Lazorišák - Polák, Tkáč, Rezek - Fiedler, Horský, Vlk
Nachdem schlechten Spiel gegen den EHC Biel war heute eine Reaktion gefragt. Und die folgte. Dukla spielte konzentriert und kontrolllerte das Spiel über weite Strecken. Fiedler brachte die Mannschaft in Führung. Bis zur 30. Minute hätte es bereits 5:1 stehen können, ja müssen. Dukla handelte sich wiederum viele Strafen ein, was zu dummen Gegentoren führte und den SC Langenthal ins Spiel zurückbrachte. Das dritte Drittel kann auch als "Tag der offenen Türe" bezeichnet werden. Nicht weniger als 7 Tore wurden notiert. Plötzlich führte Langenthal mit 4:2, ehe Ladislav Rytnauer einen klassischen Hattrick realisierte und 3mal skorte. Es mussten die Penalties entscheiden. Die erste Serie viel unentschieden aus und im Kopf-an-Kopf Duell zog Captain Bakus gegen den Kanadier Eric Lecompte den kürzeren. Knappe Niederlage, gut gekämpft und endlich Tore geschossen. Dukla Jihlava war an diesem Abend dem Sieg sicher näher.
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Tabelle Langenthaler Hockey Trophy
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Gruppe 1:
SCB-Lugano 2:1
Lugano-Nitra 2:0
SCB-Nitra 2:0
1. SC Bern 2/4
2. HC Lugano 2/2
3. Dynamax Nitra 2/0
Gruppe 2:
EHC Biel - SC Langenthal 4:1
EHC Biel - HC Dukla Jihlava 7:1
SC Langenthal - HC Dukla Jihlava 6:5 nP
1. EHC Biel/Bienne 2/4
2. SC Langenthal 2/2
3. HC Dukla Jihlava 2/0
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EHC Napf - HC Dukla Jihlava 1:6 (0:3, 1:1, 0:2)
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Tore: 27. Grossenbacher - 4. Dobrovolný (Šmarda), 8. Dušátko (Dobrovolný), 13. Dušátko, 26. Lazorišák (Lukačovič), 51. Drgoň (Rezek), 57. Polák
Strafen: Napf 12x2min. - Jihlava 11x2min.
Napf: Schilt - Habisreutinger, Prinz, Käser, Kindler, Seematter, Born, Carnal, Steiner, G. Bracher - Meyer, Falett, Guazzini - Gerber, von Gunten, Brügger - Steiner, Ryser, Zürcher - Grossenbacher, Lanz, Kohler - T. Bracher, Blaser, Schütz
Dukla Jihlava: Řehoř (21. Kotlík) - Dobrovolný, Šmarda, Duben, Lukačovič, Drgoň, Zigmund, Plch - Čachotský, Bakus, Rytnauer - Hrbatý, Dušátko, Lazorišák - Tkáč, Horský, Vlk - Rezek, Havel, Polák
ab 21. ohne Čachotský, Bakus, Rytnauer, Duben
Dukla ohne Fiedler und Chvátal
Zum 3. Spiel ausserhalb der Trophy tritt der HC Dukla Jihlava in unveränderter Formation gegen den Herausforderer EHC Napf aus der 1. Liga an. Jihlava hatte in diesem Spiel nie Probleme und führte nach 20 Minuten bereits mit 3:0. Jiří Dobrovolný und zweimal Jan Dušátko waren erfolgreich. Trainer Milan Chalupa und Aleš Polcar nützten diesen komfortablen Vorsprung aus und nahmen die Leistungsträger Oldřich Bakus, Ladislav Rytnauer, Tomáš Čachotský, Jonáš Fiedler, Přemysl Duben und Torhüter Milan Řehoř aus dem Spiel um somit den jungen Akteuren mehr Platz zu gewähren. Die jungen Dukla-Spieler kämpften bravourös und hätten mehr Tore schiessen können, ja müssen. Taktisch gesehen war diese Partie garantiert keine Meisterleistung. Schlittschuhläuferisch gesehen war Dukla dem Gegner klar überlegen. Beide Mannschaften handelten sich zuviele Strafen ein, was auch zu klaren Torchancen führte. Dem EHC Napf gehört das Kompliment nie aufgegeben zu haben. Dukla Jihlava spielte nicht besonders gut aber wo vorher die Effizienz und das Glück fehlte, stimmte dies in dieser Partie.
Nach 10jähriger Abwesenheit in der Schweiz kehrten die Jungs über Nacht nach Jihlava zurück wo die Saisonvorbereitung weitergeht.
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